Die 1977 in Ober-Ramstadt gegründete Lichtenberg-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, das Andenken an Georg Christoph Lichtenberg zu pflegen und zu verbreiten.
Sie ist bestrebt, sein literarisches und wissenschaftliches Werk im Zusammenhang der Kultur- und Wissenschaftsgeschichte in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts zu erforschen und Lichtenbergs Wirkung auf die Zeitgenossen und die Nachwelt zu vergegenwärtigen.
Zu diesem Zweck veröffentlicht die Lichtenberg-Gesellschaft als Nachfolge der Zeitschrift Photorin. Mitteilungen der Lichtenberg-Gesellschaft e.V. seit 1988 das Lichtenberg-Jahrbuch. Es bringt neben Erstdrucken aus dem Nachlass, insbesondere aus den Sudelbüchern und Tagebüchern, neue Funde von Lichtenberg-Briefen, kommentierte Abdrucke von nicht wieder veröffentlichten Kalenderartikeln, Miszellaneen zu Person und Werk, eine fortlaufende Bibliographie und eine regelmäßige Bücherschau, vor allem aber Aufsätze, die entsprechend der Vielseitigkeit des Naturwissenschaftlers und Schriftstellers Georg Christoph Lichtenberg versuchen, diese denkwürdige Gestalt der deutschen Aufklärung von allen Seiten zu erhellen.
Alljährliche Arbeitstagungen mit Vorträgen, Kollegs, Diskussionen und Ausstellungen, die meist am Geburtsort Lichtenbergs, in Ober-Ramstadt, aber auch (unter anderem) in Darmstadt, Berlin und Göttingen stattfinden, tragen zur Verwirklichung dieser Ziele bei.
Die Gesellschaft lädt die Freunde und Kenner Lichtenbergs und seiner Epoche, Forscher und Sammler, Lehrende und Studierende, Schriftsteller und Künstler zum Beitritt ein. Sie steht jedermann als Forum wissenschaftlicher Information und anregender Gespräche offen.
Homepage: www.lichtenberg-gesellschaft.de